Wer sowas sagt, war noch nicht dabei beim Mountainbike-Training des RV Offenbach in Trippstadt. Auch den Berg runter muss man reintreten, damit man genügend Speed hat für die Sprünge. Auch die Anspannung vor den großen Sprüngen kann noch mal das Herz beschleunigen. Und wenn man dann unten angekommen ist, dann darf man sein Rad gleich wieder hochschieben.
So wurde aus dem bisschen Abfahren und Springen eine kräftezehrende Trainingseinheit, aber überzeugt euch selbst.
Mehrere Fahrer des RV Offenbach waren wieder dabei beim Rad am Ring. Zuerst berichtet Daniel Roth von seiner Teilnahme:
Bei der diesjährigen Ausgabe von Rad am Ring am Nürburgring war ich dieses Jahr zum ersten Mal als solo Starter im 24h Rennen gemeldet. Eigentlich war die Teilnahme in einem 4er Team geplant, jedoch sind 3 Kollegen ausgefallen, daher war nur noch ich übrig. Die gleichzeitig durchgeführt DM Gravel wurde leider nur in der Elite Kategorie vergeben, weshalb ich in dem „Ultra-Cycling Modus“ wechselte und versuchen wollte die 26km lange Runde auf der Nordschleife so oft wie möglich zu fahren. Mit 560Hm pro Runde ein echter Brocken.
Start war um 12:30 bei sehr warmen Temperaturen, die ersten 4 Runden liefen super und so ging ich auf Platz 3 liegend in meine erst Mikropause. Der Plan war bis 23h auf einer 4 Runden Strategie zu fahren, immer mit 20min Pause. In der Nacht dann 3 Runden mit 30min Pause. Am Ende sollten dann 20-22 Runden stehen, was für ein Top 10 Ergebnis reichen sollte.
Nach 10 Runde bekam ich allerdings plötzlich recht starke Knieschmerzen. Damit hatte ich noch nie Probleme, was mich stark beunruhigte. Ich entschied daher eine längere Pause zu machen und das Knie zu kühlen. Nach 2.5h Stunden fuhr ich wieder los. 3 Runden lang ging es gut, ehe ich eine weitere Pause von knapp 3.5h machen musste.. sehr ärgerlich!
Am frühen Morgen biss ich dann nochmal die Zähne zusammen und hab dann nochmal 4 Runden drangehängt. Am Ende kamm ich mit 17 Runden ins Ziel. Weit unter meinen Erwartungen, aber doch happy es durchgezogen zu haben!
Mit 17 Runden, 422km und 8840Hm in 13,5h Fahrtzeit (31er Schnitt) belegte ich immernoch Platz 25. Mal sehen was ich mir nächstes Jahr vornehmen werde. 😁
Daniel in Action
Außerdem trat André Guldi beim Gravel Rennen über 50km an. Er absolvierte die 2 Runden a 25km in 2:51h und war damit 25min schneller als im Vorjahr.
André mit Gerd und Jacob Meincke aus Bellheim
Samstag morgens war noch die Familie Gensheimer, mit Daniel, Sabrina, Colin und Finian, unterwegs bei der Familientour.
Die Radtour des RVO findet am Samstag, den 15. August 2026 statt. Eingeladen sind alle Mitglieder, Helfer, Freunde und Gönner des RVO.
Abfahrt ist um 15.00 Uhr an der RVO-Vereinshalle. Es werden ca. 25 km „rund um Offenbach“ gefahren. Das Tempo wird so angepasst, dass jeder mitfahren kann.
Ab 18:00 Uhr treffen wir uns dann zu einem gemütlichen Beisammensein in der RVO-Halle. Bitte hierzu Teller und Essbesteck mitbringen.
Damit wir angemessen für Speisen und Getränke sorgen können, ist Anmeldung bis zum 10.8.2026 erforderlich.
Abgefahrenes Gravel Race Wochenende in Winterberg! Ein völlig neues Format – 3 Etappen mit Einzel- und Gesamtwertung bringen Rundfahrt Vibes ins Gravelracing.
Für mich ging es daher am Freitag bereits früh nach Winterberg um am frühen Nachmittag zum Auftaktzeitfahren über 14km und 300hm an den Start zu gehen. Bei sehr kühlen Temperaturen und schlammmiger Strecke konnte ich trotzdem gut performen und wurde zweiter in den Altersklasse! Bei der Siegerehrung bekam ich dann sogar das Leadertrikot, da der Tagesschnellste am nächsten Tag nicht startet. Wahnsinn 🤪
Am nächsten Tag standen dann 105km anspruchsvolle Strecke mit 2600Hm auf dem Plan. Es lief tatsächlich auch hier wieder sehr gut. Meine Taktik war es, heute etwas zu sparen, um am Sonntag noch genug Körner übrig zu haben. Am Ende war ich 4ter und nur 3min weg vom Podium.
Es war also alles auf Angriff am Sonntag- leider bekam ich schon früh am Morgen starke Magenkrämpfe und musste mich richtig quälen. Leider war an diesem Tag nix mehr drin. Ich konnte nichts zu mir nehmen und war nach 50km leer, deshalb leider DNF.
Schade, aber insgesamt war ich sehr zufrieden mit dem Wochenende. Das Format ist toll und wird hoffentlich auch wiederholt.
14.06.2026: 130km Gravel Rennen mit 2400Hm durch die wunderschöne Landschaft im Zentralmassiv Frankreichs.
Das Rennen lief für mich sehr gut ohne Defekt oder Sturz. Auf dem anspruchsvollen Kurs konnte ich gut pushen und erreichte nach 04:45 den 5. PLATZ in meiner AK und 111. insgesamt. Damit ist die Qualifikation für die WM im Sack!
Gravel Event am 30.05.26, parallel zum legendären Unbound Rennen in Kansas USA. 200 Starter gehen auf die 320km Strecke mit 2200Hm einmal rund um die Pfalz. Regen und Hitze machten es ein wenig knackig 😁 Am Ende Platz 3 für mich.
Am 25.05.2026 stellten sich Alexander und Tim mit ihrem Tandem der Herausforderung beim Bergrennen „Eulenklapp bis nuff“ und das mit großem Erfolg. In einem stark besetzten Teilnehmerfeld mit mehr als 70 Fahrern bewiesen die beiden Ausdauer, Teamgeist und jede Menge Kampfgeist.
Bereits vor dem Start war klar, das diesjährige Motto „Eulenbis sucht fabelhafte Elwetritsche!“ sollte nicht nur auf dem Papier stehen. Alexander und Tim nahmen das Thema mit Begeisterung an und setzten es kreativ und mit viel Humor um, sehr zur Freude der Zuschauer entlang der Strecke.
Sportlich lief es ebenfalls hervorragend. Trotz eines verpatzten Starts und der heißen Temperaturen kämpfte sich das Tandem-Duo eindrucksvoll nach vorne. Die schwierigen Bedingungen kosteten am Ende zwar die letzte Chance auf den Gesamtsieg, dennoch erreichten Alexander und Tim einen starken zweiten Platz in der Gesamtwertung, nur geschlagen vom Seriensieger auf dem Klapprad.
In der Tandemwertung hingegen führte kein Weg an ihnen vorbei. Hier sicherten sie sich souverän den ersten Platz und durften sich als schnellstes Tandem des Tages feiern lassen.
Neben den sportlichen Erfolgen bleibt vor allem die besondere Atmosphäre der Veranstaltung in Erinnerung. Mit über 70 Teilnehmern, kreativen Kostümen und bester Stimmung war „Eulenklapp bis nuff“ erneut ein echtes Highlight für alle Radsport und Klappradfans.
Schönau – Vom 10. bis 12. April 2026 verbrachte der RV Offenbach ein intensives und zugleich gemeinschaftsstärkendes Trainingswochenende in Die Heilsbach. Insgesamt 20 Teilnehmer nahmen an der Maßnahme teil, die sich aus einer Rennrad- sowie einer Mountainbike-Gruppe zusammensetzten.
Bereits am Freitagnachmittag reisten die Sportlerinnen und Sportler an. Treffpunkt war um 15 Uhr direkt an der Unterkunft, die inmitten der Natur ideale Bedingungen für ein sportliches Wochenende bot. Nach dem Einchecken und einer kurzen organisatorischen Abstimmung stand um 16:30 Uhr die erste gemeinsame Aktivität auf dem Programm: eine lockere Ausfahrt, um die Umgebung kennenzulernen und sich auf die kommenden Trainingstage einzustimmen.
Die beiden Gruppen waren dabei jeweils auf ihre spezifischen Anforderungen abgestimmt unterwegs. Während die Mountainbiker die umliegenden Trails erkundeten, blieb die Rennradgruppe auf asphaltierten Strecken. Diese setzte sich aus vier Jugendlichen, zwei Trainern sowie zwei unterstützenden Vätern zusammen. Im Vordergrund stand dabei nicht nur das sportliche Training, sondern auch das Sammeln erster Eindrücke der abwechslungsreichen Landschaft rund um Schönau.
Die Mountainbikegruppe (6 Jugendliche, 2 Trainer, 2 Väter) ist samstags zur großen Tour aufgebrochen. Ziel war es, im Gegensatz zum wöchentlichen Training, mehr Kilometer in die Beine zu bekommen. Dafür war das Wanderheim Hohe List das ideale erste Ziel. Auf dem Weg dorthin sind wir bei den Zigeunerfelsen vorbei gekommen, welche zu eine kurzen Fotopause einlud. Am Wanderheim angekommen, haben wir erst mal eine kurze Verpflegungspause eingelegt, bevor es dann weiterging. Unterwegs waren einige knifflige Abfahrten zu meistern, außerdem fuhren wir ein kurzes Stück in Frankreich. Nach dem Mittagessen am Schöntalweiher sind wir dann zurück zur Heilsbach quasi ausgerollt.
Sonntags stand für die Mountainbiker dann das Techniktraining an. Wir sind nach Bundenthal gefahren, wo sich die alte Cross-Country Rennstrecke und eine Endurostrecke befinden. Nach einem zähen, steilen Anstieg fuhren wir erst die CC Strecke ab. Im zweiten Anlauf nahmen wir die Endurostrecke in Angriff, welche den Jungs noch mehr Spaß machte. Danach ging es wieder über Rumbach und einen kleinen Hügel zurück nach Schönau.
Der Auftakt des Wochenendes verlief damit erfolgreich und legte die Grundlage für die weiteren Trainingseinheiten sowie das gemeinsame Miteinander innerhalb des Vereins.