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Sonnenbrand und Regen beim Radfahren

Langsam neigt sich ein weiteres Radwochenende dem Ende zu.
Am Samstag startete Luca Guldi beim Mountainbike Bundesligarennen in Gedern im Nordhessen. Als erstes war die Trialwertung zu absolvieren. Auf einem abgesteckten Kurs mussten verschiedene Hindernisse bestehend aus aus Steinen, Felsen und Baumstämmen überwunden werden. Wer in Trialmanier mit dem Rad springen konnte, hatte hier definitiv Vorteile. Luca, relativ unvorbereitet auf diese Wertung, holte nicht so viele Punkte, welche die Startreihenfolge für das Cross-Country Rennen am nächsten Tag bestimmte.

Trialwertung
Trialwertung

Somit startete er am Sonntag aus der letzten Reihe der ca. 70 Fahrer. Nach dem Start ging es erst in eine Startrunde, bevor die Jungs auf die eigentliche MTB Strecke geschickt wurden, die es in sich hatte. Nach ca. 1 Stunde und 3,5 Runden kam Luca völlig erschöpft als 61. ins Ziel.

Luca in der Abfahrt
Luca in der Abfahrt

Währenddessen  fuhren die anderen Fahrer des RV Offenbach das Rennen in Rheinzabern. Im Rennen der C Klasse holte Florian Dietsch einen hervorragenden 5. Platz, eine weitere wichtige Platzierung auf dem Weg in die B Klasse. Im anschließenden Fette-Reifen siegte Luis Sittinger. Sein Bruder Luca Sittinger trat gemeinsam mit Torben Osterheld und Niklas Flick im U15 Rennen an. Luca fuhr auf Platz 15 und Torben war direkt dahinter. Aber auch Niklas zeigte, dass er fit ist und mithalten kann.

Luca Sittinger und Torben Osterheld in der Kurve
Luca Sittinger und Torben Osterheld in der Kurve

Im Rennen der U13, bei dem es pünktlich zum Start anfing zu regnen, traten Lars Oestreich und Julien Guldi an. Lars startete schnell, musste aber bald wegen Muskelkrämpfen abbrechen. Julien Guldi fuhr gut vorne mit, wurde aber in einer nassen Kurve von einem Mitfahrer abgeräumt. Er raffte sich wieder auf und fuhr alleine die restlichen Runden zu Ende. Platz 10 war der verdiente Lohn für sein Durchhalten.

Florian Dietsch wieder erfolgreich

Florian Dietsch ist das C-Klasse Rennen in Bruchsal mitgefahren. Von Anfang an fuhr das Feld ein hohes Tempo. Florian konnte in der ersten Wertung keine Punkte holen, behauptet sich jedoch immer im vorderen Teil des Feldes. Das Feld war sehr lang gezogen und einer nach dem anderen ließ abreißen. Nach einem Massensturz auf der Zielgeraden kam es zu einem Neustart. Nach dem Neustart wurde das Rennen abgebrochen, weil keine Sanitäter auf der Strecke zur Verfügung standen. Nachdem diese wieder bereit waren, ging es weiter mit dem Rennen. In der dritten Wertung konnte sich Florian seine ersten drei Punkte sichern. Darauf folgte noch ein Punkt . Bei der darauf folgenden Wertung hatte Florian am Hinterrad einen Platten, konnte jedoch wieder das Rennen aufnehmen. In der nächsten Wertung holte er sich wieder einen Punkt. Somit beendet er das Rennen mit fünf Punkten, was ihm den 8. Platz einbrachte, seine dritte Top 10 Platzierung innerhalb weniger Wochen. Somit ging bei schönem Wetter und einem schnellen Kurs das Wochenende zu Ende.
(JO)

 

1. Mai Rennen 2017

Zum 58. mal wird dieses Jahr das traditionelle 1. Mai Radrennen in Offenbach ausgetragen. Wie im Jahr 2016 werden wieder 14 verschiedene Rennen durchgeführt. Start und Ziel ist wie immer an der Grundschule in Offenbach. Die Strecke führt von dort in Richtung Insheim, biegt aber auf halber Strecke ab in Richtung Mörlheim. Nach der Durchfahrt von Mörlheim geht es über Landwirtschaftswege wieder zurück nach Offenbach zur Grundschule.

Die größte Distanz hat das Elite A/B Feld mit 120km zurückzulegen. Unter den Gewinnern des Eliterennens findet man in den Radsportkreisen so bekannte Namen wie Ernst Hesselschwerdt, Patrick Moster oder Max Walscheid. Im Jahr 2016 konnte Patrick Nuber vom Team Möbel Ehrmann das Hauptrennen gewinnen. Dieses Jahr werden unter anderem die regionalen Teams Möbel Ehrmann mit Sitz in Roschbach bzw. das Team Erdinger mit Sitz in Bellheim, sowie das rheinland-pfälzische Profi-Team Lotto-Kern-Haus um eine der begehrten Podestplätze kämpfen. Sie werden sich dabei gegen eine starke Konkurrenz von kleineren Mannschaften und Einzelstartern aus dem süddeutschen Raum wehren müssen.

Zieleinlauf Patrick Nuber

Sportwart Andreas Gensheimer vom RVO erwartet wieder zwischen 400 und 500 Starter. Neben den üblichen Rennradrennen in verschiedenen (Alters-)Klassen, finden auch wieder viele Kinderrennen statt. Es werden Laufradcup (ohne Pedale) und Fette-Reifen Rennen für verschiedene Altersstufen ausgetragen. Hierzu können sich alle Kinder aus dem Ort und der Region anmelden, die einmal Lust haben, sich auf abgesperrter Strecke gegen andere Kinder zu messen. Wer schon ein Rennrad hat, der kann bei dem Erster-Schritt Rennen mitfahren.

Fette Reifen Rennen

Natürlich werden auch wieder alle Fahrer vom RV Offenbach am Start sein. Die verteilen sich auf die verschiedenen Alterklassen von Erster Schritt über U13, U15 und U17. Die meisten Lizenzjugendfahrer sind in der Klasse U15 zu finden. Dort wird auch Torben Osterheld antreten, der im Vorjahr in der U13 das Rennen in Offenbach gewinnen konnte. Der Neuzugang des RVO bei den Erwachsenen, Florian Dietsch, wird in der Elite Klasse C an den Start gehen. Er konnte mit seinem 4. Platz in Lustadt und 5. Platz in Ahrweiler in den letzten Wochen schon ein Ausrufezeichen setzen.

Sozusagen als Sondereinlage finden jährlich die Offenbacher Dorfmeisterschaften statt. Dort dürfen sich Vereine, Firmen oder auch einfach nur spontan zusammengesetzte Teams aus der gesamten Verbandsgemeinde auf dem Rundkurs gegeneinander messen. Da der Kurs zweimal zu fahren ist, kommen schon sportliche 12km zusammen, die für die Freizeitfahrer zu bewältigen sind. Gruppen wie die Offenbacher Bähnlergemeinschaft, der Kaninchenzuchtverein oder die FSV Theatergruppe reihen sich in die Namen der besten Teams ein. Außerdem können auch Einzelstarter teilnehmen, die zwar nicht an der Teamwertung teilnehmen, aber sich in der Einzelrangliste platzieren können. Marius Mann hatte die Einzelwertung im Jahr 2016 gewonnen. Die beste Gruppe war das Team Journal.

Teilnehmer der Dorfmeisterschaften

Für die Verpflegung der Fahrer und Zuschauer sorgen den ganzen Tag die RVO Mitglieder im Vorhof der Grundschule. Deftiges als auch Kuchen und diverse Getränke werden dort angeboten. Der Offenbacher Radverein hat jetzt alles getan, um auch dieses Jahr wieder eine großartige Radsportveranstaltung auf die Beine zu stellen. Jetzt bleibt ihm nur noch, auf gutes Rennwetter für dieses Jahr zu hoffen.

Trainingslager im Bethof

Schon seit Jahren findet das Trainingslager des RV Offenbach in der Woche vor Ostern statt. Es ging wieder in das Naturfreundehaus am Bethof bei Vorderweidenthal. 11 Jugendfahrer und 5 Trainer war dabei. Außerdem führte RVO Elitefahrer Florian Dietsch die Hin- und Rückfahrt der Älteren mit dem Rennrad durch. Jeden Tag fand mindestens 1 Trainingseinheit statt. Je nach Wetter und Müdigkeitsgrad wurde mittags eine zweite Einheit, manchmal mit dem Mountainbike, durchgeführt.

Am Samstag ging es für alle U17 und die meisten U15 Fahrer los in Richtung Bethof. Begleitet wurden sie zunächst von Florian Dietsch und später kam der Trainer Lars Draudt noch dazu. Am Bethof angekommen haben sich die Fahrer häuslich eingerichtet und einen kleinen Snack zu sich genommen. Am Nachmittag ging es dann weiter mit der zweiten Einheit.

Am Sonntag hatten sie eigentlich ein Grundlagetraining geplant. Dennoch fuhren sie zügig den langen Anstieg zum Hermersberger Hof hoch, wo sie dann eine kleine Kuchenpause machten. Aufgrund der anstrengenden Kilometer am Vormittag gingen sie am Nachmittag nicht mehr auf die Räder, sondern machten einige Stabilisationsübungen für die Körperspannung, welche auch beim Radfahren sehr wichtig ist. Nach der Anstrengung gab es sehr leckere Schnitzel mit Pommes zum Abendessen.

Am Montag sind dann die jüngeren Fahrer des RVO nachgekommen. Gleichzeitig bekamen sie Besuch von Thomas Kaufmann, der Bundestrainer Ausbildung des BDR. Er begleitete sie auf ihrer Trainingseinheit auf die Hohe Derst. Die Sportler wurden den vier Kilometer langen Berg zwei mal hoch und wieder runter geschickt. Und auf den schnellen Abfahrten mit bis zu 70 km/h gab es zum Glück nur einen leichten Sturz. Nach der Mittagspause mit einer Fragestunde mit Thomas Kaufmann verabschiedete sich der Bundestrainer, nicht ohne vorher BDR Trinkflaschen an alle auszuteilen. Danach ging es mit einer lockeren Tour durch Klingenmünster weiter, wo sie vergebens nach einer Eisdiele suchten. Letztendlich sind sie am Wild- und Wanderpark in Silz zu ihrem Eis gekommen.

Am Dienstag ging es nach einem Frühstück (ohne Nutella !!) zum Klettern in den Wald. Zuerst  erforschten sie den Geburtskanal des Lauterschwaner Türmchens. Danach sind sie zum richtigen Klettern an den Rappenfelsen gelaufen. Erst einmal kletterten alle hoch auf den Gipfel, bevor es an das Abseilen auf der anderen Seite ging. Nachmittags war noch mal eine Trainingseinheit angesagt.

Mittwoch morgens fuhren alle in Richtung Bundenthal, wo die Bundenthaler Rennstrecke 2-mal abgefahren wurde. Die Älteren fuhren auf dem Rückweg noch einen Umweg über die Scherhol in Frankreich. Mittags absolvierten die meisten eine kleine Einheit von 20km nach Bad Bergzabern, während einige mit dem Mountainbike zum Rötzenfelsen gefahren sind. Nach dem Abendessen spielten alle das Spiel mit den Werwölfen.

Donnerstags ging es nach Weißenburg. Dort wurden die Fahrer in Gruppen aufgeteilt. Die Großen fuhren über die Scherhol und Reisdorf zurück. Die Kleinen fuhren über Bad Bergzabern zurück. Mittags war dann Ruhepause angesagt. Einige Väter sind noch eine kleine Runde mit dem Mountainbike in Richtung Berwartstein gefahren. Nach dem Gruppenwrestling der Jungs und einem Mädel auf dem Trampolin gab es Abendessen. Speziell die Kleinen haben sich da voll ins Zeug gelegt und bis zu zwei Schnitzel vernichtet. Danach war wieder das Spiel Werwolf angesagt.

Freitag war Rückreisetag. Die Großen fuhren mit dem RVO Rennfahrer Florian Dietsch wieder zurück nach Offenbach. Währenddessen fuhren die Jüngeren noch eine kleine Einheit über Busenberg. Danach durften die Eltern die müden Nachwuchsfahrer wieder in Empfang nehmen.

Einfach durch die Bilder unten klicken:

Ostermontagsrennen in Ahrweiler

Wenige Tage nach dem RVO Trainingslager bot sich in Ahrweiler (zwischen Koblenz und Bonn) eine Gelegenheit für einen ersten Formtest. Julien und Luca Guldi sind beide in eine höhere Altersklasse aufgestiegen und mussten zusammen mit älteren Fahrern antreten.
Julien trat in der Klasse U13 an. Vom Start weg konzentrierte er sich darauf, nicht abreißen zu lassen. Irgendwann setzte sich aber eine Dreiergruppe ab, der er in Abstand mit anderen Fahrern folgen konnte. Beim Zielsprint nach 12 Kilometern konnte er sich durchsetzen und holte einen hervorragenden 4. Platz.

Julien Guldi in der nassen Kurve
Julien Guldi in der nassen Kurve

Luca fuhr erstmals in der Klasse U17, insgesamt 25 Runden auf der 1,2km Strecke. Am Anfang hatte er noch versucht, mit der Führungsgruppe mitzufahren, wurde aber nach und nach weiter nach hinten durchgereicht. Platz 11 sprang am Schluss raus.

Luca Guldi noch auf Platz 3
Luca Guldi noch auf Platz 3

Der später angereiste Florian Dietsch startete in der Elite Klasse C. Florian hat sich von Start an in der Spitze bewegt. Das Tempo wurde von ständigen Ausreißversuchen ziemlich hoch gehalten, doch Florian konnte bei den Prämien immer sehr gut mit sprinten und hat sich einen schönen Laufradsatz von Mavic erkämpft. In den letzten 10 Runden war er in einer Vierer Ausreißergruppe , die jedoch von einer Dreiergruppe noch eingeholt wurde. Im Schlusssprint belegte er den fünften Platz, mit dem er bei einem solch schnellen Rennen sehr zufrieden sein kann.

Florian Dietsch (in der Mitte)
Florian Dietsch (in der Mitte)

Trainingswochenende für die Nachwuchsfahrer

Sichtlich erschöpft waren die Nachwuchsfahrer am Ende des Trainingswochenendes,. Ob dies nur am Radfahren lag oder auch am langen Abend beim Bowling lässt sich nicht mehr genau sagen.

Die Trainingsgruppe

Das Trainingswochenende fing Samstags morgens an mit einer längeren Einheit auf der Bahn im Queichtalstadion. Die U17 Fahrer waren währenddessen schon auf der Straße unterwegs, hoch auf die Kalmit und die Sportschule in Edenkoben.

Training auf der Bahn

In der folgenden Mittagspause konnten die Energiespeicher wieder aufgefüllt werden, bevor es zur Trainingseinheit Nummer 2 ging. Aufgeteilt auf mehrere Leistungsgruppen mit jeweils mehreren Fahrern und Trainern wurde richtig Gas gegeben und viele Ortschaften in der Südpfalz abgefahren. Bedingt durch den starken Wind war Windschatten fahren in der Gruppe ein Muss. Die U17 Gruppe nutzte dies sogar zu einem Zeitfahren über eine Stunde.

Nach dieser zweiten Einheit ging es später zum erholsameren Teil des Tages, das Abendessen für alle Fahrer und Trainer in der Q-Bar in Offenbach. Kaum waren alle satt, ging es nahtlos weiter zum Bowling in Landau. Dort wurden noch mal die letzten Kraftreserven aktiviert und die Kugeln mit maximaler Energie auf die Kegel gefeuert. Nach 22 Uhr war dann Schicht im Schacht, war doch die nächste und letzte Trainingseinheit am Sonntag morgen angesetzt.

Fallen die Kegel ???
Verflixt, schon wieder daneben

Am Sonntag um 10:00 Uhr fanden sich auch dann alle wieder zum Training ein und los ging´s in Richtung Essingen. Spätestens nach dem ersten Hügel in Richtung Großfischlingen waren alle wieder wach und hängten sich in den Windschatten hinter die Großen. Nach und nach trennten sie sich in kleinere Gruppen auf, die unterschiedliche Strecken und Geschwindigkeiten fuhren. Damit wurde sicher gestellt, dass keiner unterfordert oder überfordert wurde.

Die Gruppe unterwegs
Windschattenfahren ist Pflicht

Am Ende waren alle K.O., sind sie doch, je nach Alter, zwischen 100 und 200 Kilometer gefahren an diesem Wochenende. Darauf kann man jetzt aufbauen bei den nächsten Trainingseinheiten und dann an Ostern im Trainingslager im Bethof.

Einladung zur Mitgliederversammlung am 6. März

Am Montag, den 6. März findet die nächste Mitgliederversammlung statt. Wir treffen uns um 20:00 Uhr im Café OZi (im Mehrgenerationenhaus) in Offenbach.

Auf der Tagesordnung steht:

  • Bericht vom Trainingswochenende
  • Planung Trainingslager
  • Trainingszeiten des Nachwuchstrainings
  • Planung  1. Mai Rennen
  • Verschiedenes

Der RVO Vorstand lädt hierzu alle Mitglieder ein.

Jahreshauptversammlung 2017

Die Jahreshauptversammlung wurde durch den 1. Vorstand Mark Oestreich eröffnet. Nach einer Schweigeminute für verstorbene Mitglieder berichteten die einzelnen Abteilungsleiter vom vergangenen Jahr.

Geschäftsführer und Sportwart konnten von den Zugängen bei den Jugend- und Elitefahrern berichten. Die drei RVO Rennen waren alle gut besucht und verliefen reibungslos, bis auf einen Sturmschaden am 1. Mai. Die Planung für die Saison 2017 läuft schon. Unter anderem wird es wieder ein Trainingslager im Bethof geben und zusätzlich noch ein Trainingswochenende Anfang März. Die Termine für 2017 können auf der Vereinshomepage eingesehen werden: http://www.rv-offenbach-queich.de/kalender/

Der Pressewart stellte die Aktivitäten in 2016 vor, die vor allem die Vereinshomepage, die Facebookseite und Bilder und Videos von den Rennen betrafen. Einige Statistiken konnten bestätigen, dass diese Angebote angenommen wurden.

Der Kassenwart konnte berichten, dass der Verein solide gewirtschaftet hat.

Weiterhin gab es bereits schon erste Gespräche über das im Herbst stattfindende Queichtal Crossrennen. Streckenchef Joe Osterheld hatte schon einige interessante Ideen vorgestellt.

Erste Skizze des Crossstrecke
Erste Skizze des Crossstrecke

Saisonabschlusscross in Mannheim

Was macht der Radfahrer, wenn es kalt wird und schneit? Die meisten gehen dann auf die Rolle daheim oder treiben Alternativsport. Es gibt aber noch einige Hartgesottene, für die der Spaß dann erst richtig anfängt. Die schnappen sich dann das Crossrad (Rennrad mit Stollenreifen) und jagen über Rad- und Feldwege. Und sie fahren bei Crossrennen mit, wie am Samstag geschehen in Mannheim. Leider war dies schon das letzte Rennen der Crosssaison, von daher treffend der Name des Rennens „Saisonabschluss Rund um die Radrennbahn in Mannheim„.

Vom RV Offenbach waren 2 Fahrer in der Klasse U15 am Start: Luca Sittinger und Torben Osterheld. Luca verpasste mit seinem 4. Platz knapp das Podium. Torben genoss mehr die Atmosphäre dieses Rennens und ließ es langsamer angehen.

Torben und Luca fahren sich warm
Torben und Luca fahren sich warm
Luca bergab
Luca bergab

Aber auch die RVO Youngtimers waren aktiv und sind mit 3 Fahrer angetreten: Andreas Sittinger, Joe Osterheld und André Guldi. Sie waren alle total begeistert vom Rennen und der Strecke und landeten irgendwo im Mittelfeld.

André an der steilsten Stelle
André an der steilsten Stelle
Joe schützt sein Rad vor dem Sand
Joe schützt sein Rad vor dem Sand
Andreas schiebt durch die Sandgrube
Andreas schiebt durch die Sandgrube

 

Deutsche Radcross Meisterschaft in Queidersbach

Frostig war es bei den Deutschen Radcrossmeisterschaften in Queidersbach. Es lag Schnee und es ging teilweise ein eisiger Wind durch das Fußballstadion, wo die Meisterschaften durchgeführt wurden. All dies störte Luca Guldi nicht, der einzige Offenbacher Teilnehmer bei den Lizenzrennen der DM. Luca musste leider von der letzten Position 43 starten, die ihm zugelost wurde.

Wartend und warmhaltend auf dem letzten Startplatz
Wartend und warmhaltend auf dem letzten Startplatz

Direkt nach dem Start ging es einmal um den Fußballplatz und dann über eine Holzbrücke, bevor es hoch in den Wald in Richtung Falkenstein ging. Wer nicht ganz vorne startete, hatte keine Chance etwas zu holen, da es sich an technischen Passagen manchmal staute und das Überholen schwierig war. Luca Guldi machte das Beste daraus und konnte noch an einigen vor ihm vorbei ziehen. Platz 34 war dann das Ergebnis bei seiner ersten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft im Radcross.

Quer über den Sportplatz
Quer über den Sportplatz

In der Klasse der Hobbyfahrer traten Joe Osterheld und André Guldi an. Während André wegen eines Plattens abbrechen musste, brachte Joe sein Rennen zu Ende.

André fährt hoch zum Falkenstein
André fährt hoch zum Falkenstein
Joe wird am steilen Anstieg überholt
Joe wird am steilen Anstieg überholt

Und noch ein Offenbacher war vor Ort: Vereinstrainer Markus Gensheimer war als Kommissär auf der Strecke unterwegs und sorgte dort dafür, dass die Regeln eingehalten wurden. Er musste sich das eine oder andere mal die Gliedmaßen im Vereinsheim wieder aufwärmen.